6. Russlanddeutsche in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion heute

Das Ende der Sowjetunion bedeutete, dass die einzelnen Mitgliedstaaten der „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“ (UdSSR) sozusagen über Nacht selbstständige Staaten wurden. Dort fanden sich dann die Deutschen wieder, die in der Sowjetunion gelebt hatten. Sie waren jetzt Bürger Kasachstans, der Ukraine oder Russlands. Wie ging es ihnen in dieser Transformationszeit der 1990er Jahre und wie leben sie heute in diesen Ländern? Leben dort überhaupt noch Deutsche?

Nordrhein-Westfalen

Kernlehrplan für die Sekundarstufe I und II Gymnasium in Nordrhein-Westfalen
Sek I: KLP
Sek II: Entwurf 2025 und KLP 2013
kapitelspezifisch
:

  • Sek. I: Inhaltsfeld 9
    Internationale Verflechtungen seit 1945
    (Weitere thematische Bezüge in anderen Kapiteln:
    Untergang der Sowjetunion und die Folgen, Deutsche in den Nachfolgestaaten der UdSSR: 6.1, 6.2, 6.3, 6.4)

Sachsen

Lehrplan Geschichte Gymnasium, 2004, 2007, 2009, 2011, 2019 in Sachsen
Sek I/II: Lehrplan Geschichte
kapitelspezifisch:

  • Klasse 10, Lernbereich 3
    Politische Wandlungsprozesse in Europa
    (Weitere thematische Bezüge in anderen Kapiteln:
    Zerfall der Sowjetunion und die Folgen: 6.1, 6.2, 6.3, 6.4)

In den folgenden Kapiteln wird das Leben der Deutschen in den (Nachfolge-)Staaten der ehemaligen Sowjetunion beispielhaft anhand der vier Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Russland und der Ukraine dargestellt. Deutsche, die seit Mitte des 18. Jahrhunderts in die Gebiete des kaiserlichen Russlands auswanderten, gab es nach dem Ende der Sowjetunion 1991 auch in weiteren Staaten, zum Beispiel in Usbekistan.

Übersicht Kapitelinhalte